Home » Haustiere

Ab wann wird das Leben seines besten Freundes würdelos und wann muß ich tun was eben zu tun ist?

15 Oktober 2010 14 Comments

Mein bester und treuester Freund (siehe mein Account – Foto) gibt mir langsam aber sicher zu verstehen das er mir nicht mehr folgen kann. Seine Hüfte verliert an Kraft, die Nerven sind durch einen früheren Unfall beschädigt und er verliert ständig die Kontrolle über sein eigens Hinterteil. Dieser Hund war immer an meiner Seite und hat mich nie enttäuscht, er war da wenn ich ihn brauchte und hat mich nie enttäuscht. Der Tag an dem er geht wird wohl der elendste Tag in meinem Leben und ich war nie auf Watte gepackt, aber woran erkenne ich wann es soweit ist. Wann wird sein Leben würdelos und ich zum verantwortungslosen Partner. Ich will ihn nicht hergeben, aber ich will auch nicht das er leiden muß. Wie erkennt mann diesen Scheißtag, an dem sich Freunde trennen müssen?

14 Comments »

  • Gina ® said:

    Alemanet,als ich deine Frage gelesen habe,merkte ich richtig wie mir die Tränen in die Augen schossen.
    Der richtige Zeitpunkt für dich wird nie kommen,es gibt auch gar keinen.
    Aber dein treuer Hund,wird es dir danken.So wie du es beschreibst ist es schon sehr nah an der Grenze.
    Ich mag mir nicht vorstellen wie es dir im Moment geht,ich kann es leider nachvollziehen.
    Hört,bzw. liest sich jetzt bestimmt sehr grausam,aber ich würde mein Tier nehmen und noch einmal eine Riesenrunde mit ihm drehen und versuchen ihm zu erklären was los ist.
    Für jemanden der keine Tiere hat hört sich das Bescheuert an,aber ich weis das du verstehst was ich meine.
    Nimm langsam aber bewußt Abschied von ihm.
    Quäl ihn bitte nicht unnütz.
    Das haben Tiere uns Menschen voraus,man darf ihnen die bevorstehende Qual abnehmen.
    Ich wünsche dir alle Kraft der Welt,denn die wirst du brauchen und triff die richtige Entscheidung.
    Leider kann dir diese niemand abnehmen.

  • alemanet said:

    Viel zu oft werden hUnde und Katzen aus falschem Mitleid zu früh getötet. Es wird gesagt, er hatte ein schönes leben gehabt, jetzt geht es zu Ende mit ihm und soll nicht leiden. Nun, schmerzen gehören zum leben genau wie bei alten Menschen. Deswegen sollte man noch nicht vorsorglich sie töten.
    Jetzt müssen Sie gucken, dass er auch nicht aus falsch verstandener Liebe zu viel leidet.
    Schauen Sie ob er Lebenswille hat, freut er sich noch für Sie. Hat noch guten Appetit. WEnn ja, dann solange es möglich ist schmerzlindern und leben lassen.
    Ich würde empfehlen. Helfen Sie ihm aufzustehen und machen Sie nur langsame kurze Spaziergänge.
    Wir Menschen sind sehr anfällig aus mitleid jemandem der Krank ist den Tod zuwünschen und leidende Tiere -weil wir das nicht sehen können- töten lassen. Also, man muss schon ihre Gefühle sehr unter Kontrolle haben um die richtige Zeit dieser Trennung für immer, zu wählen.
    Ich bin nicht religiöser Mensch. Ich glaube nicht an Gott und Götter die uns erschafft hätten. Ich glaube eher dran wir haben sie
    erfunden.
    Das bedeutet für mich, dass Leben ist für mich eine einmalige Gelegenheit und es in dieser Form sich mit mir und anderen Lebewesen nicht wiederholt. Tut es doch noch in anderer Form, völlig unerheblich. Davon weiß keiner und kann auch nicht daraus profitieren.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft um diese schwere Zeit zu überstehen.
    LG aniko

  • Aniko said:

    Ich habe im Juli diesen Schritt gehen müssen. Mein Hund war 14 Jahre alt, er hat sehr stark abgenommen und hatte auch keine Kraft mehr. Ich habe ihn fast 4 Monate raus getragen zum Pippi machen usw. (Olli war ein Bobtail/Schnauzer- Mix). Es war nicht zur schwer für Ihn sondern auch für mich. Habe auch lange überlegt. Aber er sahr mich an, seine Augen waren auch alt und müde, so als ob er mir sagen würde, bitte tu es.
    Irgenwann an einem morgen habe ich mich mit meinem Freund besprochen und wir wußten, heute müssen wir es tun.
    Er durft noch einmal mit dem Auto mitfahren, dies hat er für sein Leben gerne gemacht. Als der Tierarzt ihn untersucht hat meinte dieser
    ja es wird Zeit, seine Augen sind schon ganz trübe, das hatte ich nicht gesehen.
    Er war dann auch ganz schnell weg………..
    Ich vermisse ihn sehr, aber er hatte ein schönes Leben und irgendwann ist es dann auch einmal vorbei.
    Ich wünsche Dir viel Kraft für diese Entscheidung.
    Alles liebe
    Emma

  • Emma said:

    Hallo Alemanet
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut um Deinen Freund zu begleiten.
    Mein Kater (11 Jahre ) hätte letztes Jahr wegen Dackellähmung eingeschläfert werden sollen, ich nahm ihm mit heim und gab ihn Nux Vomica und Gnaphalium und er ist wieder geworden.
    Mein Hund wird 9 Jahre alt und der Kater 12 und wenn einer von beiden so Krank wäre und ich nicht mehr mit meinen homöopathischen Mitteln helfen könnte. Und sein Leben nur mit schweren Schmerzen möglich wäre oder unwürdig wäre dann würde ich loslassen müssen.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft
    Gruß von Andrea

  • the-cho- said:

    ich habe diese art der trennung auch schon einige male erleben müssen. man sagt sich zwar “ dies ist wirklich das letzte mal“ aber trotzdem „kommt“ man wieder auf den Hund. im prinzip wissen wir ja von anfang an, dass ein hund uns nicht unser ganzes leben begleiten kann und trotzdem verdrängen wir diesen gedanken, vor allem wenn die zeit immer näher rückt. wann der richtige zeitpunkt ist, kann ich dir nicht sagen, aber ich denke, wenn ein tier schmerzen hat und sich selbst zur last fällt, sollte man sich mit dem gedanken abschied zu nehmen auseinandersetzen. alles andere wäre egoistisch. sprich mit deinem TA wenn du meinst, dass der zeitpunkt gekommen ist. meiner kam immer zu uns nach hause. die hunde bekamen eine spritze und konnten in ihrer gewohnten umgebung in meinen armen einschlafen. ich wünsch dir ganz viel kraft und denke stets daran, dass ihr eine wunderschöne zeit hattet und es deinem hund immer gut bei dir ging.liebe grüsse merlinshexe

  • merlinsh said:

    Ich weiß der Vergleich mit einem Bruder oder Elternteil hinkt.
    Aber ich bin generell gegen Einschläfern. Muss dies sehr oft bei Straßenhunden tun, da sich keiner um die kümmert.
    Aber ich kann Dir ein Beispiel nennen. Tommy einer meiner Ex-Straßenhunde ist halbseitig gelähmt. Gibt ja genug davon (von den Straßenhunden meine ich), also hat man mir gesagt ich solle ihn doch am Besten einschläfern. Frag mal den Tommy ob er das wollte – nein.
    Er ist glücklich und klar ist eine Behinderung keine schöne Angelegenheit, aber das Leben einem Tier zu nehmen, das nicht leidet kann ich nicht.
    Ich habe auch mit vielen Operationen versucht das Leben meiner an Krebs erkrankten Hündin zu retten oder zu verlängern. Hatte sogar Chemotherapie eingesetzt. Sie ist zwar nicht mehr am Leben und fehlt mir sehr, aber ich weiß, dass ich alles menschenmögliche getan habe.
    Kannst mal die Geschichte von Tommy dem mexikanischen Straßenhund nachlesen unter … http://www.tieralbum.de „Gemischtes“
    Der hat naemlich einen Hunderollwagen bekommen und ist sehr glücklich.

  • SonjaAna said:

    Du Ärmste! Ich habe es grade hinter mir und es schmerzt elendig.
    17 Jahre waren wir zusammen. Er hat immer zu uns gehört.
    Aber am 31.Oktober kam ich morgens, um ihm sein Frühstück und Medizin zu bringen, da lage er tot im Haus.
    Ich hatte schon zwei Tage vorher eine Ahnung. Aber es wird schrecklich.
    Da hilft eigentlich nur sofort einen neuen Freund zu suchen. Aber wenn der Partner es ablehnt zumindest z.Zt., ist das Elend groß.
    Ich wünsche Dir viel Mut, den Schritt zu gehen, der nötig ist.

  • Bonif said:

    so wie es sich anhört ist es bereits soweit!
    lass den hund gehen!
    mir tun die tiere von den leuten am meisten leid die echt alles versuchen und versuchen das ende zu verzögern weil sie den abschied nicht ertragen!
    lass ihn jetzt gehen!
    gerade jetzt ist der richtige moment wo er noch in „würde“ gehen kann, alles was später folgt ist quälerei!
    lg und alles gute
    unser familienhund musste im april im alter von 14 jahren gehen….wir hatten sie ihr leben lang.
    aber weisst du was mich ganz besonders beschäftigt und schmerzt? meine mutter hat viel zu lange gewartet und das tut mir für unsere süsse so unendlich leid ;(
    es hätte früher sein müssen, es hätte wirklich früher sein müssen

  • mitleser said:

    ich denke auch dass dein gefühl und er dir zeigen werden wenn es nicht mehr geht.wichtig ist so schwer es auch ist ihn nicht unnötig lange leiden zu lassen dass ist auch denke ich im interesse deines hundes!aber eigentlich müsste auch dein tierarzt dir sagen können wann man es dem tier nicht mehr zumuten kann.
    viel glück!

  • jakeline said:

    Er wird es dir zeigen! Wenn die Augen trübe werden,wenn er das Fressen stehen läßt,wenn er sich zum Schlafen auf die Seite legt, dann hilf ihm zu gehen, er hat das Recht darauf, mach es ihm schön, hol den TA, laß ihn in seiner gewohnten Umgebung in deinen Armen einschlafen.
    Viel Glück

  • kaethe r said:

    Sobald Du merkst, dass er Schmerzen leidet, nicht mehr aufstehen will und auch das Fressen verweigert, dann ist es Zeit, ihn zu erlösen.
    So ein treues Tier muss nicht leiden bis zum Schluss und Du kannst dann in aller Ruhe von ihm Abschied nehmen

  • Zimmerli said:

    es tut mir so leid,du kannst am besten einschätzen,wie es ihm geht
    vielleicht ist es auch besser,wenn er erlöst wird,bestimmt sogar
    sei stark
    floh246

  • floh246 said:

    So, wie Du mit Deinem Hund verbunden bist, bin mir sicher, dass er Dir mitteilen wird, wann es Zeit ist.

  • Chilluminati pétillante ¸.•*´¨♥ said:

    Dein Gefühl wird es dir sagen, wenn es so weit ist….
    Ich wünsche dir für den schweren Gang viel Kraft!

Leave your response!

You must be logged in to post a comment.